Die Dynastie der Nibelungen enstammt einer Seitenlinie der Karolinger. Sie waren in die fränkische Reichpolitik eingebunden und haben zeitweise deren Geschichte geschrieben. Angehörige der Dynastie finden sich in wichtigen Ämtern in Burgund, Lothringen und im Rheingebiet. Ihre Leitnamen Nibelungus, Névelon und Nibelung gestatten, die Mitglieder des Familiengroßverbandes über 6 Jahrhunderte zu identifizieren. Dem französischen Königtum waren sie vor allem in der Frage der Kreuzzüge verbunden. Im 12. und 13. Jahrhundert hat die Familie einen Besitzschwerpunkt im Wormser Raum, dies betrifft auch wichtige geistliche Ämter. Die Stadt Worms ist auch Drehscheibe für die ersten drei Kreuzzüge ins Heilige Land auf dem Weg über die Donaustrecke und Konstantinopel. Diese Strecke  stellt das Nibelungenlied im zweiten Teil als Zug der Burgonden bzw. der Nibelungen in den Untergang dar. Die unterlegte historisch konzipierte Seite gibt Auskunft über die Beteiligung der Nibelungen-Dynastie am Konzept und an der Durchführung der Kreuzzüge.

Die Nibelungen als Kreuzfahrer

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